





Vintage Herren-Kimono – Nachtblau mit feinem Muster
Vintage - neuwertig
Der Trick liegt im Abstand
Hängt dieser Kimono am Bügel, sieht er aus wie ein einfarbiges, sehr dunkles Blau. Fast schwarz. Nichts, worüber man ein Wort verlieren müsste.
Dreißig Zentimeter näher wird daraus etwas anderes. Über den gesamten Stoff verteilt sitzen winzige hellblaue Zeichen – Kreuze, Striche, kurze Häkchen, dicht an dicht, in unregelmäßigen Reihen. Als hätte jemand mit einer feinen Feder etwas notiert und dann vergessen, es wieder abzuwischen. Diese Zeichen sind es, die dem Nachtblau seine Tiefe geben. Sie sind der Grund, warum der Kimono in Bewegung lebendig aussieht und auf dem Foto nur dunkel.
Und innen: Weinrot
Schlägt man ihn auf, kommt ein warmes, tiefes Rotbraun zum Vorschein. Kein Zusammenhang zum kühlen Blau der Außenseite, und trotzdem funktioniert es – vielleicht gerade deswegen.
Das hat Methode. Die japanische Herrenmode hat das Prinzip perfektioniert, nach außen nichts zu zeigen und nach innen alles. Wer Farbe wollte, versteckte sie im Futter. Sichtbar wurde sie nur für den Träger selbst und für den kurzen Moment, in dem er den Kimono ablegte.
Zustand: neuwertig
Keine Flecken, keine Verfärbungen, keine offenen Nähte. Dieser Kimono sieht aus, als hätte er die letzten Jahrzehnte gefaltet in einer Schublade verbracht. Bei Vintage aus Japan ist das der Zustand, den man sich wünscht und selten bekommt.
Maße
- Gesamtlänge: 138,5 cm
- andere Maße siehe Bilder
Und heute?
Klassisch mit Kaku Obi gebunden, dazu Tabi und Geta – ein kompletter Auftritt. Oder offen als langer Mantel über Jeans und Shirt: Nachtblau ist der Ton, der zu praktisch allem passt, was ohnehin im Schrank hängt.
Einmal. Nicht zweimal.
In Japan von uns persönlich ausgesucht. Es gibt diesen Kimono genau ein Mal.
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